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Tommy Tommy schrieb am April 7, 2017 um 2:49 p.m.
Rezension Multifunktionsstrafbock Wir sind jetzt seit über 8 Monaten im Besitz des Universal Strafbock Audacious in der Komplettausstattung und möchten gerne unsere Erfahrungen mit euch teilen. Erster Eindruck Sind alle Teile ausgepackt, bekommt man einen ersten Eindruck davon, wie "Multi" der Multi-Strafbock ist. Den meisten Platz nimmt das Basismodul - bestehend aus Gestell, Lehne und Sitzfläche - ein. Ist der Strafbock einmal aufgebaut, geht das Umbauen sehr schnell. Lobenswert ist, dass genügend Drehschrauben für alle Module mitgeliefert wurden, so dass man nicht ständig eine Schraube heraus- und an anderer Stelle hineindrehen muss. Verarbeitung Wir haben für die Option Pulverbeschichtung plus Edelstahl gewählt. Unser erster Käfig war verzundert & lackiert, was über die Zeit dazu führte, dass die Lackschicht an kleineren Stellen abgekratzt wurde und sich dort Roststellen bildeten. Das kann bei der Pulverbeschichtung nicht passieren, zudem ist der Look sehr ansprechend. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Nahtstellen sind sauber verschweißt, jede Schraube passt ins Gewinde, nichts knarrt oder wackelt. Die Sitzfläche ist dick gepolstert und mit robusten Kunstleder bezogen. Die Hand- und Beinauflagen, die Gynstuhlhalterung, sowie die seitlichen Teile der Kopffixierung bestehen aus einem hochwertigen (in der Medizin verwendeten) Kunststoff. Dieser lässt sich leicht eindrücken, ist geruchlos und komfortabel. Stresstest Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt: Wie bewährt sich der Strafbock im Spiel? Kurze Antwort vorweg: Sehr gut! Wenn beispielsweise der Strafbock als Fesselliege aufgebaut ist und man darauf fixiert ist, hat man kaum noch Bewegungsfreiheiten. Unsere Variante ist leicht abgeändert worden. Die Arm- und Fußschellen sind nur drehbar (statt in jede Richtung schwenkbar). Somit hat man noch weniger Möglichkeiten zum Zappeln, perfekt für Freunde der strengeren Restriktion. Ich würde die Schellen zudem immer in der Option größenverstellbar wählen, auch wenn es mehr kostet. Je nachdem, ob man liegt, sitzt oder auf den Bock geschnallt ist, ändert sich der Winkel der Arme & Beine und damit auch die optimale Größe der Schelle. Bei der größenverstellbaren Option kann man mit Hilfe einer Drehschraube die richtige Schellengröße einstellen und so in allen Positionen sicher fixiert werden. Wenn man den Strafbock mit mehreren Personen nutzen möchte, ist diese Option sowieso Pflicht. Mit zusätzlichen Lederriemen können die Gliedmaßen und der Oberkörper nochmals fixiert werden. Wer etwas breitere Oberarme hat, sollte dies bei der Bestellung mitteilen. Unsere Riemen waren an den Armen sehr klein gewählt und passten nur ins äußerste Loch! Sklavenstuhl Bei unserem Strafbock kam das neue Lehnensystem zum Einsatz. Mit Hilfe einer Rastschiene kann die Lehne komfortabel in verschiedenen Stellungen aufgerichtet werden. Wer Sub auch im Sitzen mit den Füßen ans Gestell fesseln möchte, sollte unbedingt auf kleine Ringösen am Grundgestell bestehen. Diese fehlen nämlich in der Standardversion. Fesselliege Als Fesselliege nimmt der Strafbock etwa 1,80m x 1,50m Stellfläche ein. Die Armauflagen lassen sich im Winkel verstellen und bieten somit vielfältige Fesselstellungen. Besonders in Kombination mit dem Kopffixierungsmodul und den Lederriemen fühlt man sich sehr streng gefesselt. Vom Gefühl her kommt es einer Fesselung in Segufix nah. Wie auch dort ist ein Entkommen ohne Hilfe nicht möglich! Aufgrund der dicken Lederpolsterung hält man die Fesselung zudem auch über mehrere Stunden gut aus. Gynstuhl Die Gynstuhlvariante kommt nicht nur bei weiblichen Subs zum Einsatz, sondern eignet sich auch hervorragend für Analspiele und CBT. Dabei lassen sich die gynäkologischen Beinhalter in beliebiger Höhe feststellen. Da die Stangen der Halterung rund sind, können diese in der Höhe mit einer Drehschraube fixiert werden. Allerdings kann mit mäßigem Kraftaufwand die Halterung nach links oder rechts gedreht werden. Eine Lösung dazu ist mir bisher noch nicht eingefallen. Auch in dieser Variante lassen sich die Beinschellen an der Gynhalterung befestigen. Strafbock-Aufsatz Der Strafbock-Aufsatz lässt sich ganz einfach auf das Grundgestell montieren. Darauf zu liegen ist dank der Polsterung sehr angenehm. Einzig die Öffnungen für Penis und Brüste passen sicherlich nicht jedem. Soweit ich weiß, ist der gesamte Strafbock samt Zubehör für eine Durchschnittsgröße von 1,60m - 1,90m entworfen wurden. Wer größer oder kleiner ist, sollte sich auf alle Fälle vorher mit EvilToys in Verbindung setzen. Unsere Variante des Strafbockaufsatzes verfügt noch über ein paar zusätzliche Ösen und ein verstellbares Halseisen. Streckbank Zugegeben, die Streckbankvariante klingt hart und extravagant, aber genau das soll sie auch sein. Der Zugmechanismus erfüllt dabei seinen Zweck und kann in feinen Nuancen eingestellt werden. Einzig die Federn im Zugmechanismus verlieren nach einiger Zeit ihre Federkraft. Notfalls muss man eine Ersatzfeder einbauen. Natürlich ist bei dieser Spielart entsprechende Vorsicht geboten. Wünschenswert wäre, dass der Lieferung entsprechende Panikhaken beiliegen. Sollte nämlich irgendetwas passieren, bekommt man Sub so schnell nicht wieder los. Bei der Streckbank merkt man auch wieder, dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Wer beispielsweise auf Hodenfolter steht, kann die Streckvorrichtung auch anstelle der Beinhalter auf der gegenüberliegenden Seite befestigen und entsprechende Körperteile strecken. Facesittingstuhl Kommen wir zum Facesitting. Wer die Kopffixierung besitzt, kann diese auch am Stuhl befestigen. Das gefällt mir sehr gut und hält den Kopf des Sub fest in Position! Ob man die Trittstufen braucht, muss jeder selbst entscheiden. Gerade bei kleineren Personen machen diese Sinn, allerdings muss der Strafbock auch auf die niedrigste Höhe eingestellt werden. Die Höhenverstellbarkeit kann man dabei nicht nutzen, was ich schade finde. Auch muss man aufpassen, dass man nicht zu sehr gegen die Lehne drückt. Der Stuhl ist zwar festgeschraubt, doch aufgrund der Hebelwirkung können auf die Schweißnähte extreme Kräfte wirken und im schlimmsten Fall brechen. Ich kann aber beruhigt sagen, dass dies nur bei extremer Belastung und nicht im normalen Spiel vorkommen sollte. Fazit Wir sind sehr froh, uns für die Luxusvariante des Strafbockes entschieden zu haben, auch wenn diese ihren Preis hat. Sicherlich gibt es ein paar Dinge, die noch verbesserungswürdig sind, aber das lässt sich verschmerzen. Wir haben jedenfalls eine Menge Spaß mit dem Strafbock und wollen ihn nicht mehr missen. Vor dem Kauf sollte man allerdings einplanen, dass man je nach Variante eine Menge Platz braucht. Das Grundgestell mag zwar relativ klein ausfallen, mit allen Anbauten und der Streckvorrichtung nimmt das Ganze jedoch eine Gesamtfläche bis zu ca. 2,60m x 1,50m ein.
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